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Diskussion zu Kunststoffsteuer – PlasticsEurope sieht Ressourceneffizienzziele in Gefahr

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Diskussion zu Kunststoffsteuer - PlasticsEurope sieht Ressourceneffizienzziele in Gefahr
Diskussion zu Kunststoffsteuer – PlasticsEurope sieht Ressourceneffizienzziele in Gefahr / Karl-H. Foerster, Executive Director PlasticsEurope, Brüssel, bezog jetzt Stellung zur Diskussion um eine Steuer auf Kunststoffprodukte. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/57333 / Die Verwendung dieses… mehr

Frankfurt am Main (ots) – Am Rande des Fachpressetages des Verbandes der Kunststofferzeuger in Deutschland äußerte sich Karl-H. Foerster, Executive Director PlasticsEurope, jetzt in Frankfurt zu der Diskussion um Steuern auf Kunststoffprodukte. Foerster verwies darauf, dass Kunststoff schon heute Hervorragendes für einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen leiste, etwa als Werkstoff für die Gebäudedämmung, als Verpackung zum Schutz empfindlicher oder verderblicher Güter, als Leichtbaukomponente in Mobilitätsanwendungen oder als Werkstoff zur Nutzung regenerativer Energie. Der Werkstoff schone so wertvolle Ressourcen, spare Energie und senke den Ausstoß von Treibhausgasen. Stetige Innovation steigere diese Beiträge weiter, erklärte Foerster, da Kunststoff einzigartige, funktionale Vorteile biete und äußerst ressourcenschonend sei. Mit einer Steuer auf Kunststoff, so Foerster, würden diese wichtigen Beiträge zur Nachhaltigkeit und zum Klimaschutz gefährdet und Innovation behindert.

Mit Blick auf das Lebensende von Kunststoffprodukten brächte eine Steuer ebenfalls wenig, wie der Executive Director ausführte. Schon heute sensibilisiere die Branche dafür, dass Kunststoff zu schade zum Wegwerfen und auch nach der Nutzenphase eine Quelle zur Erzeugung hochwertiger Sekundärrohstoffe sei. Voraussetzung für deren Nutzung sei ein funktionierendes Abfallmanagementsystem wie in Deutschland, wo die Verwertung von Kunststoffabfällen zuletzt 99 Prozent erreichte. Das EU-Kreislaufwirtschaftspaket setze hier die richtigen Anreize, um auch in anderen Teilen Europas ein ähnlich hohes Niveau zu erreichen. Auch wenn es wünschenswert wäre, so Foerster, das mit noch größerer Konsequenz voranzutreiben.

Mit Blick auf das globale Problem des Mülls im Meer ergänzte Foerster, dass eine europäische Steuer auf Kunststoff hier keine Lösung biete. Wichtig seien vielmehr weltumspannende Anstrengungen für ein besseres Abfallmanagement sowie die Aufklärung der Menschen vor Ort. So hätten Kunststoffverbände aus aller Welt mit einer globalen Deklaration Lösungen gegen Meeresmüll ins Rollen gebracht und seitdem zahlreiche Projekte gestartet.

Pressekontakt:

PlasticsEurope Deutschland e. V.
Sven Weihe
Telefon: +49 (0) 69 2556-1307
sven.weihe@plasticseurope.org

Original-Content von: PlasticsEurope Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal.de (ots)